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Aktuelle Fänge



Von Regengüssen und Sturmfrisuren
Auf Herbsträuber bei Wind und Wetter

Von Tom Dörner
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09.11.2009 Duisburg - Angespornt durch einen goldenen Oktober und guten Fängen in den letzten Wochen, war ich auch im November wieder auf einigen Touren im Duisburger Hafen mit Angelfreunden und Gästen unterwegs.
Dabei konnten wir wieder zahlreiche schöne Räuber überlisten, wobei sich oft die Frage gestellt hat, was eigentlich schwieriger ist: Fische fangen, oder Fische fotografieren?

Klicken für Großansicht Zumindest war Zweites nicht selten eine Herausforderung, denn fast immer war das Wetter genau so, wie man es im späten Herbst erwartet: stürmisch, grau und regnerisch. Nicht selten waren wir unserer regenfesten Kleidung sehr dankbar, denn manche Angeltage fanden im kompletten Dauerregen statt.
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Und so konnte sich auch mancher gefangene Stachelritter um den Fototermin herumdrücken, denn teilweise war es zum Fotografieren einfach zu nass. Ich konnte die dicken Regentropfen gar nicht schnell genug vom Objektiv meiner Kamera wischen, vielleicht sollte mal jemand ein regenfestes Modell mit Scheibenwischer erfinden?!
Das ein, oder andere gute Fangbild ist aber dennoch geglückt, wie Sie sehen können.
Klicken für Großansicht Dabei waren es vor allem immer wieder schöne Barsche, die wir in den inneren Hafenbereichen zum Fototermin überreden konnten. So viele Barsche über 40cm und sogar bis über 50cm wie in dieser Saison, haben wie in den letzten Jahren selten gefangen.
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Aber auch den ein oder anderen dicken Zander, wie hier von Angelfreund Gordon, konnten wir dem nassen Element entlocken.
Als sehr gute Köder erwiesen sich auch in den letzten Wochen immer wieder die Killer Shads aus der USA-Gummischmiede von Relax, mit denen wir nicht nur Barsche, sondern auch schöne Zander fangen konnten.
Nicht immer fangen nur große Köder große Fische, sondern auch kleinere und der Vorteil dieser Gufis ist, dass man das komplette Zielfisch-Spektrum von Barsch über Hecht bis Zander damit abdeckt – man weiß nie genau, was als nächstes beißt.

Klicken für Großansicht Worauf man sich aber fast immer ganz sicher verlassen kann ist, dass dieser Shad meistens besonders heftig attackiert und gierig inhaliert wird, wie man auf diesem Bild sehr gut erkennen kann.
Der Killer Shads hat darüber hinaus den Vorteil, dass er durch seine dicke Schwanzwurzel und durch sein sehr lebendiges Spiel eine starke Druckwelle erzeugt. Da in den letzten Tagen durch die starken Regenfälle die Pegelstände endlich wieder gestiegen sind und das Wasser sehr stark angetrübt ist, ist dies die Voraussetzung für gute Fänge.

Klicken für Großansicht Darüber hinaus konnten wir aber auch wie gewohnt mit Kopytos gut fangen.
Bei allen Ködern variierten die erfolgreichen Farben je nach Tageszeit und Lichteinfall von natürlichen Glittertönen, wie klar oder gold, über Motoroil bis hin zu Fluo- und Schockfarben. Auch auf perlfarbene Köder in der Kombination perl-schwarz, oder perl-blau erhielten wir gute Bisse.

Klicken für Großansicht Alles in Allem liegen wieder einmal sehr erlebnisreiche Angel- und Fangtage hinter uns und ich freue mich schon auf die kommenden Events im Dezember.
Dadurch, dass für diese Jahreszeit die Temperaturen durchschnittlich noch immer deutlich zu hoch sind, ist die Saison noch in vollem Gang und nach den kommenden ersten Nachtfrösten, werden die Stachelritter noch einmal so richtig aktiv!



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