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Auf zum Zander Endspurt
…vor der Schonzeit kommen die Stachelritter noch einmal in Fahrt

Von Tom Dörner

18.03.2009 Duisburg - Die Schonzeit steht kurz vor der Tür, also werden die letzten Angeltage noch einmal intensiv genutzt, um das ein oder andere Glasauge auf die Schuppen zu legen. So war der Plan in den letzten Tagen.
Los ging es am vergangenen Samstag, als Angelfreund Stefan und ich den Hafen in Duisburg zum ersten Mal unsicher machen wollten. Allerdings schob sich genau an diesem Tag der Scheitelpunkt der Hochwasserwelle durch den Hafen und selbst die höher gelegenen Spundwände waren nicht mehr begehbar.
Klicken für GroßansichtZu allem Überfluss hat uns ein plötzlicher Wetterwechsel mit starkem Wind und Regenfällen an diesem Tag einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht und so entschlossen wir uns, das Angeln noch vor der Abenddämmerung abzubrechen, die in den letzten Tagen so erfolgreich war.

Doch das Jagdfieber ließ mich nicht los und so stand ich bereits am nächsten Abend mit Angelfreund Gordon gemeinsam am Wasser und dieses Mal sollten sich die Stachler aktiver zeigen. Begünstigt durch die leicht gefallenen Pegelstände kamen wir an die guten Stellen wieder heran und noch vor der Abenddämmerung zogen bereits aktive Fische durch den Hafenkanal.

Klicken für Großansicht Spinnfischer gleich neben uns legten dann auch einen schönen Stachelritter vor.
Jetzt standen die Fische direkt am Platz, doch die von Zandern bekannten aggressiven Bisse, die sich meist durch ein kräftiges „Tock“ in der Rute bemerkbar machen, blieben leider aus. Vielmehr stupsten die Zander unsere Köder nur an, doch zu guter Letzt konnte ich nach einem eher erahnten, als gefühlten Biss, noch einen schönen Zander der Ü-60 Klasse auf die Schuppen legen.

Klicken für Großansicht Von der Aktivität der Zander angespornt, ging es dann auch am Dienstagabend trotz rapide fallender Pegelstände noch einmal in den inneren Bereich des Hafens, wo mich Stefan bereits nach einem Zander-Aussteiger und dem Drill eines kapitalen Kinderwagens erwartet hatte. Schließlich wollte er auch noch einmal einen Lucioperca vor die Linse seiner Kamera bekommen.
Doch leider waren wir etwas zu spät dran, denn die Zander waren bereits an der in den letzten Tagen zu dieser Uhrzeit fängigen Stelle vorbeigezogen.

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Also entschlossen wir uns die Angelstelle entsprechend zu verlagern. Ein großer raubender Waller, den wir kurze Zeit später beobachten konnten, zeigte uns den Weg und im letzten Licht des Tages blieb noch einmal dieser schöne Zander hängen.
Rundum also ein echter Endspurt vor der Schonzeit mit aktiven Fischen und schönen Fängen.

Man darf nur hoffen, dass der Pegelstand sich bald wieder normalisiert und dass das Wetter stabil bleibt, dann sollte einem Schlussakkord vor der Schonzeit nichts mehr im Wege stehen, also auf ans Wasser!